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FAMILIENZEIT

7 verrückte Dinge die ich dachte, bevor ich Mama wurde

24/09/2018
Bevor ich Mama wurde

Bevor ich Mama wurde…

Bevor ich Mama wurde, dachte ich viel zu viel und trotzdem zu wenig. Ok ich gebe zu, ich bin als Einzelkind geboren. Einzelkinder sind ja sowieso schon mit Vorurteilen gesegnet. Einzelkinder sind verwöhnt, verzogen und eingebildet. Niemand sagt es dir direkt ins Gesicht, aber man bekommt die Vorurteile irgendwie trotzdem mit. Ich kann von mir behaupten, dass ich nichts von all dem bin. Ok gut, ich bin Mama’s Liebling und ewige Nr. 1, ist ja klar 🙂 Wenn ich nun so an die Zeit zurückdenke, als ich noch keine Mama war, da wird mir klar, dass auch ich ein paar Vorurteile gegenüber Müttern hatte. Nie hätte ich mich getraut, diese Gedanken vor einer Mutter laut auszuplaudern, aber sie waren in meinem Kopf. Heute weiss ich, dass ich einfach überhaupt keine Ahnung hatte. Wie sagt man so schön: Kinder kommen auf die Welt – und ihre Eltern gleich mit.

Auf die Gefahr hin, dass du mir einen bösen Kommentar hinterlässt, verrate ich dir nun 7 verrückte Dinge die ich dachte, bevor ich Mama wurde.

So ein schreiendes „Windelpack“ möchte ich mir auf keinen Fall antun. Niemals.

Ok, nun habe ich den Salat bzw. das schreiende Windelpack. Und weisst du was, ich liebe es einfach. Es gibt doch nichts schöneres, als sein eigenes Kind fest in die Arme zu schliessen, wenn es weint und traurig ist. Wenn kurz darauf ein dankendes und strahlendes Lächeln folgt, weisst du als Mama, dass du alles richtig gemacht hast. Und hätte mir jemand gesagt, dass ich mich einmal über volle und stinkende Kacka-Windeln freuen würde… Nun weiss ich, was echte Blähungen bei einem Baby sind und da wird jedes Kacka wie ein Papstbesuch empfangen. Eine äusserst wichtige Angelegenheit 🙂

Kein Wunder sind die Mütter gestresst, wenn Sie bei jedem Pieps gleich zum Babybett rennen…

Ja, nun geht es keine 3 Sekunden, bis ich wie ein aufgescheuchtes Huhn vom Sofa aufspringe, wenn Baby nach mir ruft.

Wie die Mütter alle aussehen, kaum haben sie ihr Kind geboren. Wo bleibt da die Körperpflege?

Abgesehen davon, dass ich nun fast täglich meine Haare zu einem schnellen Dutt nach oben gebunden habe und die Kleiderauswahl eher speditiv erfolgt bzw. Ober- und Unterteil farblich nicht immer optimal zusammenpassen, ist mit meiner Körperpflege alles in Ordnung. Anstatt 45 Minuten habe ich nun halt einfach noch 5-10 Minuten (wenn es gut läuft) für die Morgenroutine zur Verfügung. Aber hey, eine Mama darf auch mal etwas „mitgenommen“ aussehen. Oder kennst du etwa die Bezeichnung „Mombie“ nicht?

Wenn ich Mama bin, koche ich dann zwei Mal am Tag. Frisch. Immer bio.

Ja, ist klar. Bio sind zwar manchmal die Bananen, die ich kaufe. Eine Mutter, die zwei Mal am Tag ein 5-Gang-Menü auf den Tisch zaubert und vor dem Frühstück extra noch früher aufsteht, um frische Brötchen zu holen… so eine Mutter bin ich nicht oder vielleicht NOCH nicht 🙂

Sie hätte doch wenigstens etwas aufräumen können, wenn sie schon Besuch erwartet. Ein Saustall ist das hier. Kann doch alles nicht so schwer sein.

Räusper, räusper…

Also MEIN Kind ist dann immer pünktlich um 19 Uhr im Bett und schläft. Das ist reine Erziehungssache. Schliesslich will ich ja auch noch etwas vom Abend haben.

Knapp an der Realität vorbeigeschossen. Also MEIN Kind geht dann ins Bett, wenn es müde ist. Das kann um 17 Uhr sein oder auch erst um 22 Uhr. Inzwischen habe ich mir da so ein paar „Mach-mal-das-Baby-etwas-müde“ Tricks angeeignet. Aber schlussendlich muss ich gestehen, dass mich mein Baby im Bezug auf Schlafenszeiten so ziemlich im Griff hat und ich nicht wirklich viel zu melden habe. Jetzt noch.

Schlimm das Gejammere dieser Mütter, die behaupten nie Zeit zu haben. Kein Wunder, wenn man die Prioriäten falsch setzt.

Heute weiss ich: Priorität 1 = Auf’s WC so schnell ich kann. Priorität 2 = Essen, zacki zacki oder später. Die Leute sagen: „Alles wird besser, wenn die Kinder grösser werden.“ Da wird wohl sicherlich eine Spur Wahrheit dran sein. Ich bin gespannt!

Ja, so dachte ich, bevor ich selber eine Mama wurde. Ich bin ganz schön auf die Welt gekommen. Du auch? Dann hinterlasse mir doch einen Kommentar mit deinen Gedanken.

 

 

photo Titelbild: meins 🙂
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