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FAMILIENZEIT

Mit wenig zufrieden sein – Kinder machen es vor!

07/10/2019
Mit wenig zufrieden sein

Mit wenig zufrieden sein – Mama ich bin doch glücklich

Wie einfach es ist, mit wenig zufrieden zu sein, wurde mir gerade wieder einmal so richtig bewusst. Wer hätte gedacht, dass mein eigenes Kind mich daran erinnert, dass es eigentlich nicht viel braucht, um glücklich zu sein.

Am Wochenende war wieder einmal Zeit für etwas gemeinsame Familienzeit ♥ Draussen hat es geregnet wie in Strömen aber in der Wohnung hocken und hoffen, dass das Wetter besser wird, wollte ich nicht. Da ich sehr gerne draussen bin, habe ich ehrlich gesagt nicht so viele Schlecht-Wetter-Programme im Kopf. Was macht man also mit einem knapp 1.5-jährigen Kind, wenn es draussen so richtig ekelhaft ist?

Outoor pfui – Indoor hui!

Wir haben uns also wirklich getraut, an einem Sonntag-Nachmittag in einen Indoor-Spielplatz zu gehen. Am liebsten hätte ich mich beim Eingang direkt wieder verkrümmelt. Schon von draussen war das laute Kindergeschrei nicht zu überhören und die Menschenmassen waren unglaublich (habe ich schon erwähnt dass ich Menschenmassen hasse?). DAS also machen Familien an einem verregneten Wochenende! 🙂 Na gut, da wir jetzt schon einmal da waren, wollte ich wenigstens einen kurzen Blick reinwerfen. Zum Glück gab es für die ganz Kleinen eine separate Spiel-Ecke, sodass das laute Geschrei von den grösseren Kindern dann etwas in den Hintergrund rückte.

Ein paar Bälle – verschieden farbig natürlich

So wirklich viel war da aber dann auch nicht. Da war eine kleine Rutsche und ein etwas grösseres Bällebad. Daneben stand noch ein angemaltes Häuschen und eine Hüpfburg, mit dem mein Sohn noch nichts anfangen konnte. Sofort kamen mir Zweifel, ob mein ausgewähltes Nachmittagsprogramm wohl “spannend” genug war. Keine Minute da, kam auch direkt die Bestätigung: JA, das Nachmittagsprogramm war spannend genug!

Mein Kleiner flitzte los und schnappte sich einen Ball nach dem anderen. Die Farbauswahl war im dabei offensichtlich egal. Begeistert und aufgeregt wälzte er sich im Bällebad und kam aus dem Strahlen schon gar nicht mehr heraus. Doch als er das farbige, mit Tieren angemalte Häuschen sah, war er dann so richtig aus dem Häuschen. Nicht mehr zu stoppen, drehte er seine Runden um das Häuschen (komischerweise immer in die gleiche Richtung) und kam dabei einige Male von der Spur ab, wenn ihm andere Kinder in die “Quere” kamen. Gefühlte 100 Runden machte er, bevor dann irgendwann die Müdigkeit den Drang nach Bewegung ablöste.

Ein paar farbige Bälle also und ein Häuschen aus Holz? Mehr braucht es nicht?

Mit wenig zufrieden sein? Dieser Vergleich geht doch nicht!

Ok, ist ja wohl logisch, dass ein 1.5-jähriges Kind kein actionreiches Kino-Programm oder einen ganzen Tag in einem Erlebnispark braucht, um glücklich zu sein! Was wil ich nun damit sagen?

Während ich meine Pobacken auf einen viel zu kleinen Kinder-Stoff-Sessel drückte (der eigentlich für kleinere Pobacken gedacht war) und den fröhlichen Kindern beim Spielen zusah, wurde ich innerlich immer ruhiger und zufriedener. Ich sass einfach da und beobachtete das Geschehen. Mit so wenig also war ich als Kind auch einmal zufrieden und jetzt?

Auch wenn ich mit farbigen Bällen nicht mehr allzu viel anfangen kann und auch nicht freiwillig und ohne Grund meine Runden um ein Holzhäuschen drehe… Um glücklich zu sein braucht es eigentlich so wenig und wenn es nur dieser kleine Augenblick ist, wo du in diese glücklichen Kinderaugen blickst. Dann geht das Herz auf ♥

Photo Titelbild: meins
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