Übernachten unter freiem Himmel
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Übernachten unter freiem Himmel – Ein Erlebnis für alle Sinne

Übernachten unter freiem Himmel auf knapp 2000 Metern Höhe – Ich habe es getan und es ist absolut empfehlenswert! 🙂

Die Idee

Da gerade Urlaubszeit ist und ich keine 08/15 Badeferien angestrebt habe, mussten neue Ideen her. Mein Ziel für die Ferien war es, die Schweiz noch besser zu erkunden. Auch wenn ich hier lebe und aufgewachsen bin, gibt es trotzdem noch so viele Orte, die ich im eigenen Land noch nicht gesehen oder Dinge, die ich hier noch nicht getan habe. Bestimmt geht es auch dir so in deinem Land. Da ich die Berge über alles liebe und gerne campiere, kam mir die Idee, diese beiden Dinge zu kombinieren. Campen auf dem Berg. Da ich mir aber erhofft habe, den Sternen ganz Nahe zu sein, wollte ich auf ein Zelt verzichten. Also packte ich zwar Freund und Schlafsack ein, aber das Zelt liess ich zu Hause 🙂 Die konkrete Idee: Übernachten auf meinem Lieblingsberg auf knapp 2000 Metern ohne Zelt und grossem Schnick-Schnack. Gesagt, getan.

Ein Erlebnis für alle Sinne

Normalerweise ist mein Lieblingsberg gut besucht. Einheimische und Touristen geniessen die herrliche Aussicht bei schönem Wetter. Normalerweise besucht man einen Berg ja auch am Tag 🙂 Wie später es also wurde, umso weniger Menschen waren zu sehen. Als sich die letzte Bergbahn dann in Richtung Tal machte, wurde es ganz still. Das Abenteuer konnte beginnen.

Übernachten unter freiem Himmel: Vor- und Nachteile

Wie immer und überall gibt es sowohl Vor- wie auch Nachteile. Übernachten unter freiem Himmel und das auf einem Berg hat meiner Meinung nach viele positive Aspekte aber auch ein paar Nachteile, für diese es aber passende Lösungen gibt.

positiv

  • wunderschöner Sonnenunter- sowie Sonnenaufgang – unbezahlbar und kostenlos!
  • absolutes Freiheitsgefühl! Alle Sorgen sind weit unten im Tal und erscheinen mickrig klein 🙂
  • Die Ruhe und Stille, die ein Berg bei Nacht ausstrahlt, ist einzigartig.
  • bis spät in die Nacht grillieren und Kaffee kochen stört kein Schwein 🙂
  • privates Lagerfeuer
  • Sternenhimmel und bei etwas Glück noch ein Sternschnüppchen – was will man mehr?

negativ

  • Es wird ganz schön kalt in der Nacht auf 2000 Metern Höhe – warme Kleidung einpacken!
  • Ameisen, Käfer und sonstige Mitbewohner – Mein Tipp: Schlafsack ganz über die Ohren ziehen, dann passt es schon! 🙂
  • eigenes Bett ist wesentlich bequemer – Augen auf bei der Schlafplatzwahl! Damit es kein böses Erwachen gibt, sollte eine möglichst weiche und gerade Stelle ausgesucht werden.
  • Achtung Gewitter! Du solltest dieses Abenteuer nur bei schönem Wetter planen. Gerade in den Bergen kann ein Gewitter ohne Unterschlupfmöglichkeit ziemlich ungemütlich werden.

Erwachen mit einem Lächeln

Zugegeben, wirklich gut und viel habe ich nicht geschlafen. Aber das war nicht weiter schlimm. Der Sonnenaufgang hat mich geweckt und mir sofort ein dickes Lächeln ins Gesicht gezaubert. Als dann die erste Bergbahn und somit die ersten Menschen wieder in Sichtweite waren, war es Zeit, aufzubrechen und das Abenteuer zu beenden. Als ich auf dem Rückweg die erstaunten Gesichter der ersten Bergwanderer sah, musste ich grinsen: Während sie alle tief und fest unten im Tal geschlafen haben, habe ich ein wunderschönes Abenteuer erlebt 🙂 Bilder dazu, gibt es auf meinem Instagram-Account.

Wenn du also gerade Urlaub oder am nächsten Wochenende noch keinen Plan hast: Wie wäre es mit Übernachten unter freiem Himmel? 🙂

 

 

photo: unsplash.com
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2 Kommentare

  • Antworten Tim 09/02/2017 at 14:53

    Hey Nicole,
    unter freiem Himmel zu schlafen ist der absolute Hammer! Ich war letztes Jahr mit dem Rucksack und nem Zelt unterwegs in Norwegen und da bekommt man Nachts einen Sternenhimmel vom allerfeinsten zu sehen! Falls du noch Ideen brauchst Norwegen ist der Hammer!!

    LG

    Tim

    • Antworten Nicole 06/03/2017 at 10:32

      Danke für den Tipp! In Norwegen war ich noch nie, habe aber schon viel darüber gehört. Und falls du noch nie in Neuseeland warst… unbedingt ansehen! 🙂
      Liebe Grüsse
      Nicole

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