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Dein Weg muss nicht der Weg der Mehrheit sein!

Gegenwind

Seit ich mich dazu entschlossen habe, meinem Leben eine neue Richtung zu geben, mir mehr Zeit und mehr Freiheit zu gönnen, bekomme ich einigen Gegenwind zu spüren. Seit ich verkündet habe, dass ich in Zukunft nur noch halb so viel Zeit im Büro verbringe und die restliche Zeit dazu nutze, meinen Träumen nachzugehen ohne das genaue Ziel zu kennen, werde ich oft dazu aufgefordert, meine genauen Beweggründe zu erklären. Bin ich schwanger? Nein! Bin ich krank? Nein! Bin ich faul? Nein, nein, nein! Bin ich verrückt? Vielleicht ein bisschen 🙂 Aber eigentlich sehe ich das anders: Ich bin bereit, an der Wegkreuzung abzubiegen und mich von der Mehrheit zu verabschieden. Und es geht mir nicht darum, anders oder besser zu sein. Es geht mir darum, ICH zu sein. ICH möchte mehr Zeit, ICH möchte mehr Freiheit und ICH möchte meinen Träumen nachgehen und zwar nicht erst dann, wenn ich alt und vielleicht krank bin.

Dein Weg muss nicht der Weg der Mehrheit sein!

Kennst du dieses Buch?

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Falls nicht, kann ich es dir nur empfehlen! Es hat meine Denkweise merklich verändert. Die Australierin Bronnie Ware hat mehrere Jahre lang Sterbende bis zu ihrem letzten Atemzug begleitet und ihnen genau zugehört. Was diese Menschen vor ihrem Tod beschäftigte, davon handelt ihr Buch. Was dabei herausgekommen ist, sollte nicht einfach unter den Tisch gekehrt werden! Fragen wie: Was zählt am Ende des Lebens wirklich? Hat man ausreichend Zeit mit der Familie und den Freunden verbracht? Bereut man es, Dinge getan oder, noch wichtiger, unterlassen zu haben? Wenn man mit dem Tod konfrontiert ist, geht es nicht mehr um Geld, um Macht oder Erfolg. Es geht ganz einfach darum, ob man glücklich war?!

Ich mag meinen Job aber ich bin nicht glücklich, wenn ich 5 Tage die Woche 8 Stunden in geschlossenen Räumen verbringe und am Abend todmüde ins Bett falle, nur damit der darauffolgende Tag wieder genau gleich abläuft. Da draussen gibt es für mich mehr! Mehr Abenteuer, mehr Abwechslung und mehr Freude und zwar JETZT!

Welches werden deine letzten Gedanken auf dem Sterbebett sein?

Diese Frage kannst du nicht beantworten, weil du die Zukunft nicht kennst? Richtig. Aber ich kann dir mit ziemlicher Sicherheit beantworten, welche Gedanken du garantiert NICHT auf dem Sterbebett haben wirst. Wetten, dass ich recht habe?

  1. Ich wünschte, dass ich mehr gearbeitet hätte.
  2. Ich wünschte, dass ich weniger Zeit mit meiner Familie und Freunden verbracht hätte.
  3. Ich wünschte, dass ich mir noch mehr teure Autos und Häuser gekauft hätte.
  4. Ich wünschte, dass ich meinen Träumen weniger Beachtung geschenkt hätte.
  5. Ich wünschte, dass ich weniger Spass und Freude in meinem Leben gehabt hätte.
  6. Ich wünschte, dass ich mehr geputzt, gewaschen und gebügelt hätte.

Was denkst du?

Auf der Suche nach dem Glück

Glück bedeutet für jeden von uns etwas anderes. Und das ist völlig ok. Dein Weg muss nicht der Weg der Mehrheit sein. Es ist DEIN Weg und bleibt auch dein Weg, egal was die Anderen dazu sagen 🙂 Sei mutig, wenn du an der Wegkreuzung abbiegen und einen anderen Weg einschlagen möchtest. Wer weiss, vielleicht ist dein Gegenüber einfach nur neidisch, weil du mutig genug bist, DEINEN ganz eigenen Weg zu gehen? 😉

 

photo: unsplash.com
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14 Kommentare

  • Antworten Anna 23/05/2016 at 21:01

    Liebe Nicole,
    ich finde es so wundervoll, dass du einen anderen Weg als die Mehrheit gegangen bist! Da fühle ich mich nicht so alleine. Letztens habe ich zu hören bekommen, dass ich jetzt, wo ich auf den Geschmack mit einem Bürojob gekommen bin, ja Vollzeit arbeiten könnte. Nein, könnte ich nicht. Ich liebe genau diesen Job mit genau diesen Kollegen und genau dieser Atmosphäre – und genau diesen Arbeitszeiten. Und ich habe inzwischen gelernt, das so zu kommunzieren. Auch wenn man zu Beginn Gegenwind bekommt, werden die Stimmen immer lauter und man zieht plötzlich Leute ins Boot, die einen unterstützen. Das ist so wundervoll! 🙂 Stürzen wir uns ins Leben!!!
    Ganz liebe Grüße
    Anna

    • Antworten Nicole 06/06/2016 at 20:05

      Liebe Anna,
      lieben Dank 🙂 Nein, du bist nicht alleine. Wenn ich mich so umschaue und umhöre, gibt es da draussen so viele von uns und es werden auch immer mehr. Gegenwind ist normal, sowie auch die Meinungen dazu sehr unterschiedlich sind. Das ist völlig ok und ich verurteile niemanden. Leben und leben lassen 🙂
      Lass dich drücken 🙂
      Liebe Grüsse,
      Nicole

  • Antworten Anja 30/05/2016 at 12:12

    Liebe Nicole,
    ich sehe das ganz genau so. 8 Stunden Vollzeit in einem Büro hocken kann ich mir auch nicht mehr vorstellen, zumindest nicht für längere Zeit.
    Selbst in meiner Arbeit als Freelancer trete ich ab und zu kürzer, einfach um mehr Zeit mit meinen Freunden zu verbringen. Weniger Geld, aber mehr Spaß! 😉
    LG – Anja

    • Antworten Nicole 06/06/2016 at 20:02

      Liebe Anja,
      sehr gut! Ich bemerke gerade, dass immer mehr Menschen umdenken und einen neuen Weg mit mehr Freiheit und Selbstbestimmung einschlagen. Das macht mich echt glücklich 🙂
      Liebe Grüsse,
      Nicole

  • Antworten Michaela 31/05/2016 at 20:47

    Hallo Nicole,

    das Buch kann ich auch nur dringend empfehlen zu lesen. Ich glaube man kann das auch gerne öfter mal zur Hand nehmen. Mir hat es gezeigt, dass ich nichts mehr aufschieben will. Wer weiss schon, was morgen kommt und ob ich es dann noch erleben oder leben kann.
    Noch bin ich nicht ganz da wo ich hin will, aber das wichtigste ist, sich auf den Weg zu machen sich selbst zu finden und sein eigenes Leben zu leben. Was die Anderen sagen ist doch völlig egal.
    Viel glück und Erfolg für Dein Leben

    Liebe Grüße
    Michaela

    • Antworten Nicole 06/06/2016 at 20:03

      Hallo Michaela,
      ich wünsche auch dir viel Erfolg auf deinem Weg. Schön, dass dir das Buch auch so gut gefallen hat!
      Alles Liebe,
      Nicole

  • Antworten Vinayaki 07/06/2016 at 7:52

    Ich habe dieses Buch vor ein paar Monaten gelesen und war sehr gerührt. Ich arbeite nur noch 8 Stunden in meinem Erlernten Beruf. Den Rest der Zeit habe ich mich mit meiner Leidenschaft Yoga und Massage etwas selbstständig gemacht. Es ist nicht einfach und manchmal auch mit viel Bürokram😔. Aber ich habe es in der Hand was und wieviel ich mache. Manchmal ist der Geldbeutel auch etwas flach, aber wenn man es realistisch sieht hat man sowieso alles. Und das viel zu viel. Also meine Lieben traut euch euren Weg zu gehen.

    • Antworten Nicole 15/06/2016 at 19:10

      Das machst du richtig 🙂 Und es zeigt auch, dass es machbar ist, SEINEN Weg zu gehen ohne dass man immer komplett mit dem Strom fliessen muss!

  • Antworten Claudia 23/07/2016 at 13:21

    Liebe Nicole,

    ich könnte dir nicht mehr zustimmen! Am Anfang hatte ich immer noch ein recht starkes Gefühl mich vor Anderen rechtfertigen zu müssen, warum ich mein Leben etwas ungewöhnlicher Lebe als andere Menschen. Das lässt zum Glück mit der Zeit immer mehr nach, obwohl man sich trotzdem noch hin und wieder wie eine Außerirdische fühlt 😀
    Ich denke in manchen Fällen rührt der Gegenwind vielleicht daher, dass Andere auch gerne so mutig wären einen unkonventionelleren Weg zu gehen, ihren eigenen Weg zu gehen, sich dazu aber noch nicht bereit fühlen. Aber anstatt sich das einzugestehen, geben sie lieber den Menschen die diesen unkonventionellen Weg gehen ein wenig Gegenwind, um sich so nicht mit ihren eigenen Bedürfnissen und Ängsten beschäftigen zu müssen

    Liebe Grüße

    Claudi

    • Antworten Nicole 30/07/2016 at 10:26

      Liebe Claudi,
      Sich rechtfertigen zu müssen, kann sehr anstrengend sein. Aber schlussendlich muss jeder für sich entscheiden, wie er gerne leben möchte 🙂 Und gewissen „Neid“ auf Menschen, die ihren eigenen Weg gehen, wird es immer geben und das ist sicherlich völlig menschlich.

      Liebe Grüsse und alles Gute für dich 🙂

  • Antworten Johannes 30/05/2017 at 11:46

    Hey Nicole,

    Ich finde die Verbindung des Themas „den eigenen Weg gehen“ mit dem Buch sehr spannend. Ich habe es selbst vor einigen Jahren gelesen und war tief berührt.
    Gegenwind zu haben ist für ich etwas sehr positives. Ich gehe gerne meinen eigenen Weg, ich finde es aber trotzdem problematisch, wenn man seinen Weg so stark in die Öffentlichkeit trägt, dass sich andere davon auf den Schlips getreten fühlen.

    Als Profisportler gehe ich meinen Weg seit ich 15 Jahre alt bin, weil ich glaube, dass nur ich selbst weiß was für mich das Richtige ist.
    Eines habe ich in mehr als 10 Jahren als Leistungssportler gemerkt, seinen eigenen Weg gehen ist nicht so schwer wie der erste Schritt, danach wird es um vieles leichter. Auch bei Gegenwind.

    LG

    Johannes

    Ich freue mich auf deine Antwort!

    • Antworten Nicole 01/06/2017 at 16:34

      Hallo Johannes
      Wie darf ich deinen Satz verstehen: Ich finde es aber trotzdem problematisch, wenn man seinen Weg so stark in die Öffentlichkeit trägt, dass sich andere davon auf den Schlips getreten fühlen? Meinst du mich damit? 🙂 Ich denke nicht, dass sich Menschen von mir auf den Schlips getreten fühlen, ich will ja keinem etwas böses 🙂 Ganz im Gegenteil: Ich möchte zeigen, dass es völlig in Ordnung ist, auch seinen eigenen Weg zu gehen. Wie der Weg auszusehen hat, ist jedem selber überlassen. Hauptsache glücklich!

      Sonnige Grüsse
      Nicole

  • Antworten Johannes Poscharnig 06/06/2017 at 17:36

    Hallo Nicole.

    Nein, nein ich meine dich damit nicht. Ich bin selbst als Blogger, Trainer und Speaker tätig und ich finde es wunderschön wenn Menschen aus meinen Erlebnissen und Erfahrungen, die ich als Spitzensportler immer wieder mache etwas lernen können.

    Das berührt mich.

    Was ich damit gemeint habe ist, dass man selbst wenn man seinen eigenen Weg geht, trotzdem Verbündete braucht auf die man sich verlassen kann und man nie alleine stehen sollte.
    Das System um einen herum „bestraft“ das.

    Ich habe das am eigenen Leib erfahren, habe mich damals komplett aus der Nationalmannschaft ausgeklinkt und bin meinen völlig eigenen Weg gegangen, wollte aber auf der anderen Seite ein Teil von etwas, also vom System sein.
    Ich habe gemerkt, dass es für mich nicht schön war, mich hier komplett außerhalb vom System anzusiedeln.

    Ich sehe es wie du, dass glücklich sein das Wichtigste ist, für mich war es eben seinen eigenen Weg zu gehen und dennoch Teil des Ganzen zu sein, wenn du verstehst was ich meine.
    Sicherlich hat das ebenso viel mit Wertehaltung zu tun, denn „Zugehörigkeit“ als Wert ist und war mir immer wichtig.

    Wie siehst du das?

    Auch dir sonnige Grüße.
    Johannes

    • Antworten Nicole 20/06/2017 at 19:59

      Hallo Johannes
      Entschuldige die späte Antwort!
      Nun verstehe ich, was du meinst und ich sehe das auch so. Man muss sich nicht völlig abkapseln von der Umwelt, um etwas anders zu sein und vielleicht etwas anders zu denken als Andere. Zugehörigkeit ist und bleibt mir auch wichtig. Wenn auch nicht viele, aber die richtigen Freunde und Menschen um einen zu haben ist wichtig. Jedoch sind es auch nur dann die richtigen Freunde und Menschen, wenn sie dich und deine Art akzeptieren, auch wenn sie vielleicht nicht immer gleicher Meinung sind 🙂
      Liebe Grüsse
      Nicole

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