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4 Schritte, dein Leben in bessere Bahnen zu lenken

Gastbeitrag von Linda von MyMoneyMind

Das Leben ist kein Ponyhof, Tanzcafé oder was auch immer … Sicherlich hattest du auch einige Situationen in deinem Leben, die alles andere als toll waren. Oft höre ich von Menschen, denen es schlecht geht: „Warum ich? Warum trifft es immer mich? Warum nie die anderen?“

Soll ich dir was sagen? Vielen Menschen geht es genauso wie dir. Fast jeder erlebt irgendwann einen Schicksalsschlag und muss sehen, wie er damit zu recht kommt – der eine früher, der andere später. Die Kunst ist, dein Schicksal anzunehmen und das Beste daraus zu machen.

Entwicklung deiner Persönlichkeit

Es gibt Menschen, die erleben Schlimmes und hatten Momente, an die ich nicht einmal denken mag. Nach außen wirken sie aber glücklich oder zumindest zufrieden, so dass du niemals darauf kommen würdest, was tatsächlich passiert ist.

In dem Moment, in dem dir Schreckliches passiert, denkst du garantiert nicht daran, dass dir etwas Tolles widerfährt. Mit etwas Abstand aber kannst du sehen, dass dir die Situation geholfen hat, dich weiterzuentwickeln – wenn du es zulässt.

Ich habe auch einiges erlebt, worauf ich gerne verzichten würde. Allerdings würde ich dann nicht dort stehen, wo ich mich heute befinde.

Starke Belastung durch Sterbebegleitung

Mit 35 Jahren habe ich geheiratet, ein Jahr später mit meinem damaligen Ehemann ein Haus gekauft und es in Eigenregie saniert. Wieder ein Jahr später wurde bei ihm Krebs im Endstadium diagnostiziert und neun Monate später ist er gestorben.

Ich war mit 37 Jahren Witwe und hatte einen Haufen Schulden. So viele Schulden, dass ich in die Privatinsolvenz musste. Im kommenden Sommer kann ich endlich mit diesem Kapitel abschließen.

Das Schlimmste an der Situation war für mich, dass ich durch die Sterbebegleitung ziemlich traumatisiert war. Jahrelang hatte ich belastende Bilder vor Augen, die zwar langsam schwächer wurden, aber nicht verschwanden.

Bewusst in ein besseres Leben gehen

Irgendwann fiel mir das Buch „Küss den Frosch“ von Brian Tracy / Raho Bornhorst

in die Hände und ich habe angefangen, mich mit mir, meinem Leben und meiner Zukunft zu beschäftigen. Anstatt immer in die Vergangenheit zurückzuschauen.

Mittlerweile ist das Ganze zwei Jahre her und es geht mir heute besser. So bewusst wie heute habe ich noch nie in meinem Leben gelebt. Ich weiß, was ich will und wie meine Zukunft aussehen soll. Darauf arbeite ich hin und habe viel Spaß daran.

Ich will dir zeigen, was ich seit dem Sterbejahr gelernt habe:

  • Hol dir Hilfe! Du musst nicht alles alleine machen.

Im Nachhinein weiß ich, dass ich mir deutlich mehr Hilfe bei der Pflege meines sterbenden Mannes hätte holen sollen. Ich hatte zwar tolle Unterstützung durch Freunde, Familie und einen Pflegedienst, aber trotzdem hätte es mehr sein müssen. Jemand, der mir mental etwas Last von den Schultern nimmt.

Erst nach dem Tod als sie abgefallen ist, habe ich gemerkt, wie schwer die vergangenen Monate für mich waren.

Wenn du in schwierigen Situationen hörst, dass Freunde dir sagen, dass du an dich denken und dir Auszeiten gönnen sollst, nimm den Ratschlag ernst!

Je nachdem in welcher Situation du dich befindest, steht dir eventuell eine finanzielle Unterstützung zu, du kannst eine psychische Behandlung in Anspruch nehmen oder eine Kur beantragen.

Auf keinen Fall solltest du zu stolz sein, um Hilfe zu bitten! Geht es dir körperlich oder seelisch nicht gut, kannst du keine gute Hilfe sein – egal, um was es geht.

Vielleicht ist es dir schon passiert, dass du in deinem Leben immer wieder in die gleiche Situation kommst. Immer wieder der gleiche Typ Mann, mit dem du letztendlich doch nicht glücklich wirst oder ein ähnlicher Job, in dem du schon dich schon nach wenigen Monaten nicht mehr wohl fühlst.

Achte einmal darauf, in welche Fallen du immer wieder trittst. Indem sie dir bewusst werden, kannst du versuchen, beim nächsten Mann oder Job einen anderen Weg zu gehen.

Natürlich ist das nicht leicht, weil sich vieles unterbewusst abspielt. Wenn du aber beginnst, dich mit dir, deinem Selbstwertgefühl und deinem Selbstbewusstsein zu beschäftigen, merkst du, wenn du dich in Situationen begibst, die dir nicht gut tun.

Die Gefühle wahrzunehmen, ist ein erster Schritt. Im zweiten kannst du dich dafür entscheiden, eine andere Richtung einzuschlagen.

  • Entdecke DEIN Leben!

Du kannst an schweren Phasen im Leben zerbrechen. Oder sie annehmen und versuchen, das Beste daraus zu machen.

Guck dir Oprah Winfrey an. Sie wurde in ihrer Kindheit sexuell missbraucht, als Jugendliche früh schwanger und hat das Baby schließlich verloren. Sie zählt heute zu den einflussreichsten Frauen der Welt und hat eine unglaubliche Ausstrahlung, die ihresgleichen sucht.

Oder Nena. Wusstest du, dass sie auch ein Kind verloren hat? Sie hat ebenfalls nicht aufgegeben, sondern sich auf die positiven Seiten im Leben konzentriert. Dass ihr das Schlimmste passiert ist, was einer Frau zustoßen kann, ist ihr mit ihrer positiven Art nicht anzumerken.

Beide sind tolle Frauen, an denen wir uns ein Beispiel nehmen können.

Indem du bewusster durchs Leben gehst, merkst du, was dir Spaß macht und dich erfüllt. Oder du bemerkst zuerst, worauf du keine Lust mehr hast. Versuche, diese Sachen langsam aber sicher aus deinem Leben zu streichen.

Meditation ist übrigens eine tolle Weise, um dein Bewusstsein für deine Gedanken zu stärken. Jeden Tag ein paar Minuten reichen schon aus, um einen Anfang zu machen.

  • Kümmere dich um deine Finanzen

Tut mir leid, dass ich dich zum Schluss noch mit diesem Thema beschäftige. Aber es ist enorm wichtig!

Ich habe mich bis vor einem Jahr kaum mit Geld beschäftigt, irgendwie war immer genug zum Leben da. Das war`s aber auch schon. Was hereinkam, wurde ausgegeben. An eine Altersvorsorge oder Rücklagen habe ich kaum gedacht.

Vor allem Frauen machen sich darüber leider nur wenige Gedanken. Was dabei rauskommen kann, siehst du an mir: Privatinsolvenz. Hätte ich mich schon vorher mehr mit dem Thema Geld auseinandergesetzt, hätte ich das vermeiden können.

Schaff` dir einen Überblick über deine Einnahmen und Ausgaben, stärke dein Selbst-WERT-gefühl und sorge dafür, dass es dir nicht nur im Augenblick gut geht, sondern dass du auch für die Zukunft ausgerüstet bist.


Über die Autorin:

MyMoneyMind

 

 

 

Linda Benninghoff schreibt auf ihrem Blog www.mymoneymind.de über den Weg in ihre finanzielle Freiheit. Durch ihre Erfahrungen mit der Privatinsolvenz und ihrer Selbstständigkeit gibt sie Frauen, die sich ein besseres Leben aufbauen wollen, wertvolle Anregungen.

 

photo Titelbild: unsplash.com
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1 Kommentar

  • Antworten Ivana 05/07/2015 at 23:58

    Offen, ehrlich und Mut machend. Danke, dass Du zeigst, dass es immer weitergeht.

    Liebe Grüße,
    Ivana

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