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10 Gründe weshalb du unglücklich bist

Es gibt 1000000 Gründe, weshalb du hier und jetzt glücklich sein und worüber du dich freuen kannst! Trotzdem fühlst du dich unglücklich und unzufrieden? Dafür sollst du dich nicht schämen. Vielmehr ist es an der Zeit, dem Grund oder den Gründen auf die Spur zu kommen und zu erfahren, weshalb du in deinem Unglück gefangen bist, obwohl das eigentlich nicht nötig wäre! Um dir womögliche Anhaltspunkte zu geben, folgen nun 10 mögliche Gründe, weshalb du unglücklich sein könntest. Fühlst du dich ertappt? Ich bin gespannt 🙂

Deine Anforderungen an dich selber sind zu gross!

Wenn du meinen Blog schon eine Weile verfolgst weisst du, dass ich es sehr wichtig finde, dass du deine Ziele und Träume verfolgst und nichts unversucht lassen sollst, um sie zu verwirklichen! Trotzdem darfst du dich nicht zu arg unter Druck setzen, indem du dir immense Anforderungen stellst! Vielleicht hast du ein Vorbild, welches deiner Meinung nach viel schneller zum Ziel gekommen ist, als du es je schaffen wirst. Vielleicht sind deine Ziele einfach nicht realistisch genug. Vielleicht mutest du dir zu viel zu. Das Ziel ist der Weg und das Tempo bestimmst du. Schalte einen Gang runter, wenn du merkst, dass dich deine gesteckten Ziele überfordern. Das ist überhaupt nicht schlimm. Vielmehr zeigst du dir selber damit hohe Wertschätzung. Und du wirst deine Ziele sogar viel eher erreichen, als du denkst. Qualität statt Quantität, ist meine Meinung dazu 🙂

Dein Job passt nicht zu dir!

Hand aufs Herz! Bist du glücklich mit deinem Job? Gehst du jeden Tag mit Freude zur Arbeit oder ist für dich jeder Tag eine Qual? Freust du dich Morgens, dass du endlich wieder arbeiten darfst oder bringt dich der Gedanke, dass du nun wieder Stunden damit verbringst Dinge zu tun, welche dir keine Freude bereiten, fast um den Verstand? Womöglich bist du unglücklich, weil du deine Leidenschaft noch nicht gefunden hast? Weil dir der Mut fehlt, etwas an deiner Situation zu ändern? Sei ehrlich zu dir und beantworte dir diese Frage ganz im Stillen. Du weisst die Antwort bestimmt, da bin ich mir ganz sicher.

Dein Terminkalender ist zu voll!

Hast du keine Zeit, dir überhaupt Gedanken über dein Glück zu machen? Arbeitest du nur noch Pendenzen ab und versuchst halbwegs, deinen Terminkalender im Griff zu haben? Bleibt für Hobbies oder Kaffeeklatsch mit Freunden gar keine Zeit mehr? Geschweige denn, Zeit für deine Ziele und Träume? Kein Wunder, wenn du so auf Dauer unglücklich bist oder wirst. Bestimmt findest du Möglichkeiten, deinen Terminkalender etwas schlanker zu gestalten. Plane doch einfach Zeiten mit ein, welche nur dir gehören und bei denen kein Meeting mit dem Chef sowie kein Telefon mit der nervigen Schwiegermutter Platz hat! Du wirst sehen, es wird dir bald besser gehen 🙂

Du zweifelst an dir!

Egal was du tust, du fühlst dich immer unsicher und bist mit deinen Leistungen nicht zufrieden. Du fragst dich ständig, was Andere von dir denken. Solche Selbstzweifel können dich wirklich darin bremsen, glücklich zu sein! Denn die Meisten von uns unterschätzen sich und ihre Leistungen massiv. Sie versuchen nicht aufzufallen und reden oft sogar schlecht über ihre Leistungen. Dabei sind sie sogar sehr gut in dem was sie tun. Versuche dich mal daran zu erinnern, wann du das letzte Mal stolz auf dich warst? Ich bin überzeugt, dass du täglich sehr lobenswerte Taten vollbringst. Nun musst du nur noch daran arbeiten, dir diese auch bewusst zu machen!

Du machst Andere für dein Glück verantwortlich!

Ein wahrhaftig grosser Fehler! Denn niemand, absolut niemand ist für dein Glück verantwortlich. Einzig alleine DU trägst die Verantwortung dafür! Denkst du noch immer, dass dein Partner/ deine Partnerin, deine Familie oder deine Lehrer dafür verantwortlich sind, dass es dir gut geht? Wartest du darauf, dass sie dir alle deine Wünsche von den Lippen ablesen und dir diese erfüllen? Es ist Zeit aufzuwachen aus deiner Traumwelt! Kein Wunder, findest du dein Glück nicht! Nun komm in die Gänge und steh deinen Mann/deine Frau 🙂

Du ziehst negatives Denken dem positiven Denken vor!

Du siehst in allem und jedem nur das Schlechte! Du meckerst, bevor es überhaupt Grund zum Meckern gibt! Du glaubst dem Wetterbericht, obwohl auch der sich ab und zu täuscht und statt Regen wundervoller Sonnenschein den Tag ziert. Du denkst schon negativ, bevor du Morgens überhaupt schon aus den Federn bist! Egal was, du siehst nichts Gutes darin. Findest du das toll? Geht es dir damit besser oder wieso tust du dir das an?!

Du willst alles auf einmal ändern!

Dein Leben muss sich ändern, komplett und vor allem hier und jetzt! Anstatt ein Ziel nach dem Anderen anzugehen, versuchst du gleich alles gleichzeitig zu verändern. Die Gefahr, dass du dich verzettelst ist enorm hoch. Du weisst schon bald nicht mehr, was oben und was unten ist. Du bist innerhalb kürzester Zeit überfordert. Weshalb die Eile? Hast du eine Wette abgeschlossen? Dann wette ich mit dir, dass du diese Wette hochgradig verlieren wirst. Viel besser machst du dir einen konkreten und vor allem realistischen Zeitplan. Bis wann willst du Ziel 1 erreicht haben? Ist es wirklich sinnvoll Ziel 2 dem Ziel 3 vorzuziehen? Lieber Schritt für Schritt in die richtige Richtung als mit Vollgas in das nächste Dilemma…

Du machst Andere glücklich und vergisst dich selber dabei!

Vielleicht leidest du unter dem Helfer-Syndrom? Das Wohl der Anderen stellst du über dein eigenes. Es ist dir wichtig, dass dein Umfeld glücklich ist. Du selber kommst erst, wenn alle mit Glück gesättigt sind. Wenn du zu den Menschen gehörst, die sich kaum Zeit für sich nehmen und immer springen, wenn Andere rufen, dann hör auf damit! Ändere deine Prioritäten. Erst, wenn du selber glücklich bist, kannst du auch Andere wirklich glücklich machen. Erst, wenn du dich selber ernst nimmst, wirst du die Zufriedenheit erfahren, welche dir zusteht! Das heisst nicht, dass du von nun an auf dem Ego-Trip fahren sollst. Du sollst dir als Person lediglich die verdiente Aufmerksamkeit schenken. Oder denkst du wirklich, deiner Familie und deinen Freunden ist geholfen, wenn du unglücklich bist?

Du trauerst der Vergangenheit nach!

Du quälst dich mit Dingen, welche bereits der Vergangenheit angehören. Die verflossene Liebe, die dich einfach im Stich gelassen hat… der Job, den dir jemand vor der Nase weggeschnappt hat… die Wohnung, welche du dir nicht mehr leisten kannst… die tolle Figur, die du mal hattest… Weisst du was? Das alles ist Zeitverschwendung. Während du der Vergangenheit hinterher trauerst, könntest du deine Energie dafür verwenden, in die Zukunft zu blicken und alles daran zu setzen, dass es dir besser geht. Du könntest dich nach einer neuen Liebe umschauen 🙂 Vielleicht findest du in der Zeitung ein neues passendes Jobangebot. Eine kleine minimalistische Wohnung kann doch erst Recht ihren Reiz haben! Und deine Figur bringst du wieder in Topform, indem du deinen Hintern hochkriegst und deine Energie lieber in eine Extrarunde Training investierst! Alles klar? 🙂

Du bist undankbar!

Im schlimmsten Fall bist du schlicht und einfach undankbar! Du schätzt nicht, was du hast und was du täglich vom Leben geschenkt bekommst! Du willst immer mehr und bist nie zufrieden mit dem was du hast. Gute Gesundheit, ein Dach über dem Kopf, Essen und zu Trinken, Familie und Freunde, Geld zum Überleben, Kleidung und Luxusgüter… Das alles ist für dich selbstverständlich! Ganz ehrlich, wenn du nicht schleunigst etwas an deiner Einstellung änderst, ist dir wirklich nicht mehr zu helfen! Ich wünsche dir, dass du die Kurve kriegst! 🙂

Und zum Schluss noch ein Buchtipp von mir: 10’000 Gründe glücklich zu sein von Kathrin Döring. Wenn du dort nichts findest, worüber du glücklich sein kannst, dann weiss ich leider auch keinen Rat mehr! 🙂

Ich sende dir glückliche Grüsse,

Nicole 🙂

 

 

photo: unsplash.com
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8 Kommentare

  • Antworten Ludger 06/10/2015 at 1:22

    Ja Nicole, du hast mich wieder ertappt.
    da gibt es wieder einige Punkte die i aus den augen verloren habe.
    der Job , Zweifel, usw. aber i geh eh demnächst in stationäre Reha, schaun wir ma.
    LG

    • Antworten Nicole 06/10/2015 at 16:40

      Hallo Ludger,
      ertappt 🙂 Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg. Wichtig ist vor allem schon einmal, dass du die Punkte erkannt hast, welche du aus den Augen verloren hast!
      Liebe Grüsse,
      Nicole

  • Antworten Anna 06/10/2015 at 10:44

    Eine perfekte Liste hast du da, liebe Nicole!
    Und ja, auch, wenn ich behaupten kann, ein wirklich glückliches Leben zu führen, ertappe ich mich doch bei dem einen oder anderen. So stelle ich z.B. zu hohe Anforderungen an mich selbst, die ich dann nicht erfüllen kann. Lasse ich die Anforderungen jedoch sinken, bin ich auch nicht zufrieden damit. Der Mittelweg will ständig ausgelotet werden und das ist gar nicht so einfach. Aber ich gebe es zu: Es ist ein kleines Luxusproblem. 😉
    Ganz liebe Grüße
    Anna
    P.S.: Danke dir für die Verlinkung!!!

    • Antworten Nicole 07/10/2015 at 7:07

      Liebe Anna 🙂
      Das mit den hohen Anforderungen an sich selber stellen, kenne ich auch. Es fällt mir nicht immer leicht, loszulassen und etwas unperfekt stehen zu lassen. Aber so hat jeder seine Baustellen und das ist auch gut so. Leben heisst auch Weiterentwickeln und Wachsen 🙂
      P.S.: Bitte für die Verlinkung und ich freue mich, dich bald in Berlin zu treffen! 🙂
      Liebe Grüsse,
      Nicole

  • Antworten Glücksdetektiv 06/10/2015 at 23:08

    Eine schöne Aufzählung!
    Ich würde noch ergänzen:
    11. Du machst dir ständig Sorgen über die Zukunft!
    „Was wäre wenn… er mich verlässt, ich einen Unfall habe, ich meinen Job verliere, mein Kind von der Schule fliegt, meine Schwester das Land verlässt…“ etc.
    Natürlich können wir uns um alles und jedes Sorgen, aber das belastet unser Wohlbefinden enorm. Und die meisten dieser schlimmen Befürchtungen werden nie eintreten. Also machen wir uns die ganze Zeit Sorgen für nichts und wieder nichts. Und selbst wenn sie eintreten, bringt es uns absolut gar nichts, dass „schon immer befürchtet zu haben“…
    Sorgen sind nur so lange gut, wie sie zur VORsorge führen. Darüber hinaus machen sie unglücklich. Mehr nicht!

    Liebe Grüße,
    Katharina

    • Antworten Nicole 07/10/2015 at 7:10

      Liebe Katharina 🙂
      Vielen Dank für deine Ergänzung. Das kann ich voll unterstreichen. Die Meisten von uns sind Meister im „sich Sorgen machen“. Wobei uns ja auch ständig Angst eingejagt wird, sei es in den Medien, von unserem Umfeld oder wo auch immer. Wie du sagst, sind viele Sorgen absolut unbegründet!
      Ich wünsche dir einen Tag voller Glück 🙂
      Liebe Grüsse,
      Nicole

  • Antworten Michaela 09/10/2015 at 21:04

    Hallo Nicole,
    klasse Beitrag!
    Auch ich habe mich dabei ertappt, dass ich mir bei dem einen oder anderen Grund selbst an die Nase fassen kann. Zum Beispiel sind mir zu hohe Ansprüche an mich selbst nicht wirklich fremd. Da kann ich ein Lied von singen. Muss mich dann „nur“ daran erinnern, was ich schon alles geschafft habe.
    Liebe Grüße Michaela

    • Antworten Nicole 13/10/2015 at 13:54

      Liebe Michaela,
      vielen Dank! 🙂 Ja, an der Nase fassen können wir uns bestimmt alle aus irgend einem Grund 🙂 Ich wünsche dir einen glücklichen Tag!
      Liebe Grüsse,
      Nicole

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